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Mag. pharm. Fritz Zaversky Apotheker-Tipps
Thema - Herz

Taurin
Taurin wurde bereits im Jahr 1827 aus der Ochsengalle isoliert und nach der lateinischen Bezeichnung „Fel tauri“ (= Stiergalle) benannt. Chemisch ist Taurin eine 2-Aminoethansulfonsäure und entsteht im menschlichen Körper aus der Aminosäure Cystein. 75% der gesamten Taurinmenge kommen im menschlichen Körper in den Muskelzellen vor, der Rest vor allem im Gehirn, Herz und Blut. Muttermilch enthält pro Liter zwischen 25 und 50 Milligramm Taurin, weil es zur Entwicklung und Funktion des Gehirns wesentlich beiträgt. Aber auch die antioxidative Wirkung und die entgiftende Wirkung in der Leber sind bekannt, ebenso eine Verbesserung der Fettverdauung und - in Kombination mit Calcium – eine stabilisierende Wirkung auf Zellmembranen von Herz, Nerven und Blutplättchen. Daher empfehle ich eine Taurinzufuhr gerne für Vegetarier, die ernährungsbedingt zu Aminosäuremangel neigen, bei chronischen Lebererkrankungen und zur Entgiftung. Ebenso bei Fettverdauungsstörungen wegen Leber-, Gallenblasen- oder Bauchspeicheldrüsenerkrankungen. Taurin hat eine mehrfach positive Wirkung auf die Funktion des Herzens, bekämpft Rhythmusstörungen und steigert die Aktivität des Herzmuskels. Deshalb wird Taurin auch für Sportler empfohlen. Durch die gefäßschützende Wirkung werden das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko verringert und Diabetiker vor den gefürchteten Spätfolgen geschützt. Taurin wird in Mengen von 1 – 6 g pro Tag auf leeren Magen eingenommen. Als seltene Nebenwirkung wird eine leichte Magenverstimmung und bei Kindern Müdigkeit beschrieben. Die Kombination mit Aspirin soll unterbleiben. Das Team der Stadt-Apotheke informiert Sie gerne.

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