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Mag. pharm. Fritz Zaversky Apotheker-Tipps
Thema - Blutdruck

Die Mistel
Die Mistel wächst als halbparasitischer Strauch mit immergrünen Blättern auf Laub- und Nadelbäumen in Europa und Asien. Als Halbschmarotzer dringt sie in die Wirtspflanze ein um sich Wasser zu holen. Gerade jetzt im Herbst, wenn die Wirtspflanze ihre Blätter verliert, wird die Mistel als kugeliger, immergrüner Strauch mit einem Durchmesser bis zu l m in den Kronen mancher Laubbäume sichtbar. Die Beeren der Mistel reifen erst im Dezember. Die Mistel war schon zu Zeiten, als die Druiden ihre Zaubertränke bereiteten, eine magische Pflanze, die Glück, Kraft, Mut und Unbesiegbarkeit bringen sollte. Heute wird die Mistel als Injektionspräparat bei Krebspatienten angewandt, da die Mistel sogenannte Lectine ( Zucker-Eiweiß-Verbindungen) enthält, die das Immunsystem anregen. Gänzlich andere Verwendung finden Mistelzubereitungen in Form von Kapseln und Tee. Hier macht man sich die milde, blutdruckregulierende Wirkung von Mistelauszügen zu Nutze und kombiniert mit herzstärkendem Weißdorn und gefäßschützendem Knoblauch. Misteltee wird mit kaltem Wasser angesetzt und nach 12 Stunden abgeseiht. Mistelpräparate werden bei milder Form von Bluthochdruck empfohlen. Bei stark erhöhtem Blutdruck können sie zusätzlich zu blutdrucksenkenden Medikamenten empfohlen werden, können das Medikament aber nur unterstützen und nicht ersetzen.Ihr Apotheker informiert Sie gerne über Mistelpräparate.

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