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Mag. pharm. Fritz Zaversky Apotheker-Tipps
Thema - Verdauung

Der Löwenzahn
Gerade im Frühjahr sieht man bei jedem Spaziergang, daß der Löwenzahn bei uns jede Wiese und jeden Wegrand bevölkert. Der Löwenzahn ist mit vielen Arten und Unterarten auf der gesamten Nordhalbkugel heimisch. In Südamerika wurde er eingeschleppt. Löwenzahn muß im Frühjahr gesammelt werden. Mit einem Wurzelstecher sticht man die bis zu 30 cm lang, kräftige Pfahlwurzel aus dem Boden, spalttet sie und hängt sie zusammen mit dem Kraut zum Trocknen auf. Außer als Tee wird der Löwenzahn aber auch in Form von Preßsäften und - vor allem in Südeuropa - als Salat verwendet. Die im Herbst geernteten (dann inulinreichen) Wurzelt finden geröstet als Kaffee-Ersatz Verwendung. Die wichtigsten Inhaltsstoffe des Löwenzahn sind Bitterstoffe, Vitamine, Zucker (Fructose), Inulin und Kalium (im Kraut bis 4,5 %). Löwenzahn wirkt galle- und harntreibend, als Bittermittel appetitanregend und unterstützt die Fettverdauung. Eine Löwenzahnkur soll über 4-6 Wochen durchgeführt werden. Als Nebenwirkung können, wie bei allen bitterstoffhaltigen Drogen, Magenbeschwerden durch zu viel Magensäure auftreten.Bei häufigem Kontakt mit dem Milchsaft des Löwenzahn können Hautreizungen hervorgerufen werden. Ihr Apotheker informiert Sie gerne über Löwenzahnzubereitungen.

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