Notdienst
Öffnungszeiten: Mo bis Fr : 8:00-12:30 und 14:30-18:00 Samstag  : 8:00-12:00 Design & Layout by Dipl.-Ing. Dr. Fritz Zaversky
Gesundheitstipps Apotheke aus Ihrer
Mag. pharm. Fritz Zaversky Apotheker-Tipps
Thema - Herz

Grüner Tee
Die Heimat des Teestrauches ist China. Seit dem 18. Jahrhundert wird der Teestrauch auch in Indien und Sri Lanka großflächig angebaut. Der Teestrauch kann bis zu 15m hoch werden, doch wird er in Kulturen weit niedriger gehalten, um die Blatternte zu erleichtern. Um Grünen Tee zu erhalten, werden die jungen Triebe und Blätter geerntet und mit Wasserdampf unter Druck behandelt, um die Enzyme zu inaktivieren.Um Schwarzen oder Russischen Tee zu erhalten, werden die jungen Triebe und Blätter des Teestrauches fermentiert wobei sich das Aroma entwickelt. Zur Aromatisierung werden den Teeblättern auch ätherische Öle zugesetzt. Auch der momentan häufig beworbene Pu-erh Tee wird aus den Blattern des Teestrauches gewonnen.Die Inhaltsstoffe des Teestrauches sind das aus dem Kaffee bekannte Coffein, Theobromin, Theophyllin, Gerbstoffe, Flavonoide, Aromastoffe und etwa 300 weitere Verbindungen. Erwähnenswert ist auch der relativ hohe Gehalt an Aluminium und Fluoriden. Da das Coffein leicht in Wasser löslich ist, wirkt ein Aufguß, den man nur kurz ziehen läßt, anregend. Bei längerem Ziehenlassen gelangen mehr Gerbstoffe, die die Aufnahme des Coffeins behindern, in das Getränk. Die Gerbstoffe sind der Grund für die Verwendung von Russischem Tee bei Durchfall-Erkrankungen.Die Anregung des Zentralnervensystems mit einer Verringerung des Schlafbedürfnisses sind ebenso dem Coffein zuzuschreiben, wie die Anregung der Nierentätigkeit. Die Förderung von Glykogenolyse (Freisetzung von Zucker aus Stärke, die in der Leber gespeichert ist) und Lipolyse (Fettspaltung) erklären die Verwendung von Grünem Tee für Frühjahrskuren und in Schlankheitsunterstützungs-Tees. Zum Abnehmen eignet sich besonders die Kombination von Grünen Tee mit Apfelessig zur Unterstützung pflanzlicher Quellmittel, wie z.B. Glucomannan. Ihr Apotheker informiert Sie gerne.

Zurück