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Mag. pharm. Fritz Zaversky Apotheker-Tipps
Thema - Rheuma

Cayenne-Pfeffer
Die gelbbraunen bis rotbraunen Früchte des Cayenne-Pfeffer sind auch unter den Namen span.Pfeffer, Chillies oder Paprika bekannt. Die Stammpflanze ist ein l m hoch werdender Halbstrauch mit ovalen Blättern. Die Heimat des Cayenne-Pfeffer lag ursprünglich im tropischen Südamerika am Oberlaufund den Quellgebieten des Amazonas. Heute wird Cayenne-Pfeffer in unterschiedlichen Arten im Tropengürtel der Erde kultiviert. Importe kommen hauptsächlich aus Afrika. Die Hauptwirkstoffe des Cayenne-Pfeffer sind Capsaicin und capsaicinähnliche Verbindungen. Äußerlich erregen diese nach dem Auftragen die Schmerz- und Wärme-Rezeptoren der Haut und Schleimhaut. Durch den Wärmereiz wird reflektorisch eine starke Durchblutung ausgelöst, die den raschen Abtransport der schmerzerregenden Stoffe bewirkt. Innerlich werden die Wirkstoffe (vorsichtig dosiert !) als Gewürz verwendet, weil sie Magensaftsekretion und Darmbewegungen fördern. Anwendungsgebiete für Zubereitungen in Form von Salben und Pflastern sind daher schmerzhafte Muskelverspannung im Schulter-Arm-Bereich sowie im Bereich der Wirbelsäule, rheumatische Beschwerden, Muskelkater und Hexenschuß. Gegenanzeigen sind geschädigte Haut und Überempfindlichkeit gegen Capsaicin-Zubereitungen. Die Anwendung soll ohne Pause nicht länger als 2 Tage erfolgen, um eine Schädigung sensibler Nerven zu vermeiden. Ihr Apotheker informiert Sie gerne über Cayenne-Pfefferzubereitungen.

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