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Mag. pharm. Fritz Zaversky Apotheker-Tipps
Thema - Rheuma

Die Brennessel
Zwei Brennesselarten sind bei uns heimisch und werden auch arzneilich verwendet: Urtica urens (die kleine Brennessel) und Urtica dioica (die große Brennessel). In den Monaten Juni und Juli sammelt man die Blätter, indem man sie vorsichtig von den Stengeln streift um sie an der Luft zu trocknen. Das ganze Kraut wird zur Bereitung eines Brennesselsaftes verwendet. Die Wurzeln gräbt man im Frühjahr oder Herbst aus, befreit sie von anhaftender Erde und trocknet sie an der Luft oder bei künstlicher Wärme (40C). Das Brennesselkraut hat eine harntreibende Wirkung, die einhergeht mit beträchtlicher Ausscheidung von Chloriden und Harnstoff. Im Verlauf einer 14-tägigen Therapie kommt es zur Steigerung des Harnvolumens und zur Senkung des Körpergewichtes. In der Volksmedizin wird Brennesselkraut als Teedroge oder als Frischpflanzensaft in vielfältiger Weise genutzt. Innerlich als Mittel gegen Rheuma, Gicht, Galle- und Leberbeschwerden sowie zur Unterstützung und Behandlung von Beschwerden beim Wasserlassen. Äußerlich zur Pflege der Kopfhaut und Haare, gegen Kopfschuppen und fettes Haar. Nicht angezeigt ist die Verwendung von Brennesselzubereitungen bei Stauungen und Wasseransammlungen infolge eingeschränkter Herz- und Nierentätigkeit. Gelegentlich sind nach Einnahme von Brennesseltee Hautreizungen, Ödeme und Magenreizungen beobachtet worden. Ihr Apotheker informiert Sie gerne über Brennesselzubereitungen.

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