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Mag. pharm. Fritz Zaversky Apotheker-Tipps
Thema - Verdauung

Die Artischocke
Die Artischocke ist eine bis 2 m hoch werdende distelähnliche Pflanze aus der Familie der Korbblütler, mit großen violetten Blütenständen. Beheimatet ist die Artischocke im ganzen Mittelmeerraum bis zu den Kanarischen Inseln und in Südamerika. In diesen Ländern werden auch der Blütenboden und die Blütenhüllblätter als Feingemüse gerne gegessen. Diese Teile sind es auch, die neben den Blättern und den Wurzeln arzneilich genutzt werden. Inhaltsstoffe der Artischocke sind Cynarin und andere Kaffeesäure-Abkömmlinge, Bitterstoffe, Gerbstoffe und Inulin. Da Inulin in Fruchtzucker abgebaut wird, kann die Artischocke als Gemüse für Diabetiker besonders empfohlen werden. Nachgewiesene Wirkungen von Artischocken-Extrakten sind eine Erhöhung der Gallensaftbildung, eine Senkung von Cholesterin und Triglyceriden sowie eine Stimulierung der Leberregeneration. Daher können Artischockenpräparate bei Übelkeit, Völlegefühl und Blähungen, nach Gallensteinoperationen, sowie hohen Cholesterin- und Triglyceridwerten empfohlen werden. Als Tee wird die Artischocke nicht verwendet. Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Gegenanzeigen sind schwere Leberfunktionsstörungen und Verschluß der Gallenwege. Ihr Apotheker informiert Sie gerne über Artischockenzubereitungen.

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